In Linz findet sich die ideale Dichte an Lehr-, Forschungs- und Praxispartnern für einen zukunftsorientierten Schultyp

AHS mit Schwerpunkt Digitalisierung & Robotik ist eine Antwort auf neue Herausforderungen an das Bildungswesen

Oberösterreich ist der Wirtschaftsmotor unserer Republik und Linz ist die Industrie 4.0-Hauptstadt. „Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Region hängt davon ab, wie sehr es uns gelingt, uns den technischen Fortschritt zunutze zu machen“, erklärt der Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreichs, Dr. Joachim Haindl-Grutsch. „Eine Schlüsselrolle spielt dabei ein zukunftsgewandtes Bildungsangebot, das der Qualifizierung in Digitalisierung, Automatisierung und Robotik größeres Augenmerk schenkt. Denn dies sind die Schlüsselquali-fikationen der Zukunft“, meint Dr. Haindl-Grutsch.

„In Linz laufen wesentliche Fäden zusammen, aus denen das sichere Netz für eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft und des Wirtschaftsstandortes gewoben werden kann“, ist Bürgermeister Klaus Luger überzeugt. „Hier findet jede/-r vierte Beschäftigte Oberösterreichs Arbeit. Wie an keinem anderen Ort in Oberösterreich werden hier Bildung, Forschung, Innovation und Produktion miteinander vernetzt. Nicht umsonst finden sich hier auch die meisten Arbeitsplätze für IT-Expert/-innen und Techniker/-innen“, betont Klaus Luger. Leider zeich-net sich ein immer stärkerer Mangel an Fachkräften in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ab. Digitalisierung und Robotik sind im herkömmlichen Bil-dungssystem viel zu wenig präsent.

Daher benötigt es neue Bildungsangebote, und diese brauchen auch einen Standort. „Bei der Auseinandersetzung mit möglichen Schulgebäuden erkannten wir bald, dass eine Schule neuen Zuschnitts auch ein anderes räumliches Umfeld benötigt“, erklärt die Liegenschaftsreferentin der Stadt Linz, Stadträtin Regina Fechter. Mit der Tabakfabrik als Knotenpunkt von Innovation, Forschung, neuen Technologien und Produktion war diese ideale Umgebung in Linz rasch gefunden.

Mit den Schulentwicklern der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich schließlich fanden Industriellenvereinigung Oberösterreich und Stadt Linz auch richtigen Experten, um Struktur und Lehrinhalte für einen zeitgemäßen Schultypus auszuarbeiten. „Mit einer 9-jährigen AHS mit Schwerpunkt Digitalisierung und Robotik, die Matura mit Lehre verbindet, erfüllen wir wesentliche Voraussetzungen, um Kindern eine zukunftsorientierte Ausbildung zu ermöglichen und dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Neben der erforderlichen Allgemeinbildung haben wir in einem Curriculum die notwendigen zusätzlichen Schulfächer definiert, durch die die SchülerInnen am besten für künftige Anforderungen gerüstet sind“, sind Rektor Mag. Herbert Gimpl und Vizerektor Josef Oberneder MAS, MSc, MBA überzeugt.

Industriestandort Oberösterreich

Oberösterreichs Industrie ist der Wirtschaftsmotor Österreichs, Linz ist die Industrie 4.0-Hauptstadt Österreichs. Die Industrieunternehmen sind Teil des modernsten Wertschöpfungsclusters Mitteleuropas. „Mit 14,8 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung in der Sachgüterindustrie trägt die oberösterreichische Industrie etwa gleich viel zur Wertschöpfung bei wie jene in den Bundesländern Steiermark und Niederösterreich bzw. Kärnten, Tirol, Vorarlberg und Salzburg zusammen“, berichtet der Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreichs, Dr. Joachim Haindl-Grutsch. Der Anteil Oberösterreichs am österreichischen Exportgeschäft beträgt rund 26 Prozent, mehr als 880.000 Beschäftigungsverhältnisse werden durch die oberösterreichische Industrie und industrienahe Dienstleistungen generiert.

Die weltweiten Entwicklungen fordern allerdings entsprechende Antworten für die Zukunft des Standortes Oberösterreich. „Der Fachkräftemangel und der Nachwuchs in den so genannten MINT-Fächern sind eine der globalen Herausforderungen für die Industrie, die Digitalisierung sowie die Nutzbarmachung neuer Technologien zwei weitere“, erklärt dazu Dr. Haindl-Grutsch.

Europa müsse im globalen Wettbewerb vermehrt auf seine Kernkompetenzen setzen – und auf die Verwertung des technologischen Fortschritts. „In der Vergangenheit wurden viele in Europa entwickelte Technologien auf anderen Kontinenten zum Geschäft gemacht, etwa die Mobiltelefonie“, erläutert Dr. Haindl-Grutsch. Dieser Entwicklung gilt es entgegenzutreten: „In Europa ist es insbesondere Deutschland, Österreich und der Schweiz gelungen, eine Deindustrialisierung zu verhindern. Wir sind heute noch führend in der Automatisierung und Digitalisierung der industriellen Produktion. Aber der Wettbewerb bei der Vernetzung von Maschinen, Fabriken und Fahrzeugen ist weltweit im vollen Gange“, beschreibt der Generalsekretär die Chancen und Risken für den Wirtschaftsstandort Linz und Oberösterreich im Herzen Zentraleuropas.

Dem Bildungssystem kommt dabei ein entscheidende Bedeutung zu: „Mit höchster Priorität gilt es, dem Mangel an MINT-Absolventen – also an Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern – entgegenzuwirken, von der Lehre über die HTLs bis zu den Hochschulen. Das hat auch die letzte Bundesregierung erkannt, die eine Bildungsoffensive und 3.000 zusätzliche MINT-Ausbildungsplätze angekündigt hat, von denen 800 in Oberösterreich geschaffen werden sollten. Je früher wir dabei mit der Heranführung an das Thema neue Technologien und Digitalisierung beginnen, umso besser“, ist Dr. Joachim Haindl-Grutsch überzeugt. Daher war es für die Industriellenvereinigung Oberösterreichs auch keine Frage, die Entwicklung eines Konzepts für eine neunjährige Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS) mit Schwerpunkt Digitalisierung und Robotik gemeinsam mit der Stadt Linz in Auftrag zu geben.

Linz – Kraftstoff des Wirtschaftsmotors Oberösterreich, Zentrum von Bildung, Forschung und Entwicklung

„Wenn Oberösterreich der Wirtschaftsmotor Österreichs ist, dann kommt aus Linz der Kraftstoff, der diesen Motor am Laufen hält“, ist der Linzer Bürgermeister Klaus Luger überzeugt. Laut Statistik Austria befindet sich rund jedes achte Unternehmen Oberösterreichs in Linz, allerdings arbeitet hier ein Viertel der oberösterreichweit Beschäftigten. „Die großen Industrieunternehmen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden, befinden sich zu einem großen Ausmaß auf Linzer Stadtgebiet“, so der Bürgermeister weiter. Die Stadt versucht durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen, die Standortattraktivität zu sichern und ständig zu verbessern.

Neben den flächendeckenden Angeboten an Kinderbetreuungseinrichtungen, die die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, sind es vor allem die Initiativen für Forschung und Innovation, die die Stadt Linz als zukunftsorientierten Bildungs- und Wirtschaftsstandort auszeichnen. „Viele der von Linz aus weltweit operierenden Unternehmen haben in unserer Stadt ihre Forschungszentralen“, weiß Bürgermeister Klaus Luger. Die Zukunftstauglichkeit eines städtischen Wirtschaftsraums hängt von seiner Innovationskraft ab. „Darum haben wir unter anderem ein eigenes Innovationsprogramm verabschiedet. Gemeinsam mit dem Land und der Johannes Kepler Universität haben wir Industrie und Wirtschaft über das Linz Institute of Technology (LIT) sowie eine eigene Pilotfabrik mit der universitären Forschung vernetzt. Mit dem demnächst eröffneten Innovationsbüro schaffen wir eine weitere Schnittstelle, die die Ergebnisse zukunftsgewandter Forschung und Produktion sichtbarer und greifbarer machen soll“, erklärt der Linzer Bürgermeister wichtige Meilensteine.

Der Erfolg dieser Strategie eines in der Industrieproduktion besonders starken Standorts hängt aber wesentlich davon ab, wie sehr es gelingt, möglichst viele Menschen im Bereich Digitalisierung, Automatisierung und Robotik zu qualifizieren. „Nur durch die Sicherstellung entsprechend qualifizierter Schlüsselarbeitskräfte ist eine stabile Positionierung der Stadt im internationalen Wettbewerb möglich“, weiß Bürgermeister Klaus Luger aus diversen Untersuchungen, die auch die Ausgangslage für das von der Pädagogischen Hochschule im Auftrag von Stadt Linz und Industriellenvereinigung ausgearbeitete Konzept für einen neuen Schultyp bildeten.

Linz ist allerdings nicht nur aufgrund der bereits bestehenden guten Vernetzung diverser Ausbildungs- und Forschungsstätten der richtige Standort für eine Bildungseinrichtung mit dem Schwerpunkt Digitalisierung und Robotik. „Die Analyse privater Arbeitsmarktsuchmaschinen hat ergeben, dass rund die Hälfte der in Oberösterreich ausgeschriebenen IT-Jobs in Linz angeboten wird. Beim Arbeitsmarktservice findet sich regelmäßig jede dritte offene Technikerstelle in der Landeshauptstadt“, berichtet Klaus Luger. Darum hat der Gemeinderat im April eine Resolution verabschiedet, die Linz auch als Standort für eine HTL mit MINT-Schwerpunkt vorschlägt.

Unabhängig davon hat die Stadt Linz bereits im Jahr 2015 mittels Gemeinderatsbeschluss auf die Notwendigkeit eines zusätzlichen Bildungsangebots mit entsprechender Ausrichtung hingewiesen. Im Jänner 2018 erfolgte gemeinsam mit der Industriellenvereinigung Oberösterreich die Einladung an die Pädagogische Hochschule Oberösterreich: „Dabei ging es zuerst darum, vor dem Hintergrund einer Bedarfserhebung seitens der IV OÖ verschiedene Varianten schulischer Neugründungen zu diskutieren“, blickt Bürgermeister Klaus Luger zurück.

Um gegebenenfalls entsprechende Schulstandorte mit in Betracht ziehen zu können, wurde die Liegenschaftsreferentin der Stadt Linz, Stadträtin Regina Fechter, in die Projektarbeit miteinbezogen. „Die gute Vernetzung von Innovation, Forschung, (Aus-)Bildung und Produktion zeichnet den Standort Linz aus. Da war es für mich bald logisch, einen der Kristallisationspunkte dieses Netzwerksgedankens als Schulstandort ins Gespräch zu bringen: die Tabakfabrik Linz“, erläutert Stadträtin Regina Fechter. Hier, wo durch das Engagement der Stadt mittlerweile nicht nur mehr als vier Mal so viele Arbeitsplätze entstanden sind als zum Zeitpunkt der Schließung der Zigarettenproduktion angesiedelt waren, treffen die wesentlichen Faktoren aufeinander: neue Technologien, Start-Ups in der Entwicklungsphase, digitale Industrie und industrielle Fertigung sowie eine Produktionsschule und zukunftsorientierte Ausbildungsangebote. „Der ideale Platz für eine mögliche neue Schule war also rasch gefunden, für die Struktur und die dort zu vermittelnden Inhalte brauchte es jetzt noch die Leistung der Schulentwicklungsexperten der Pädagogischen Hochschule“, freut sich Stadträtin Regina Fechter über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der PH Oberösterreich.

Schule für die Zukunft: eine 9-jährige AHS mit dem Schwerpunkt Digitalisierung und Robotik

Ausgangslage für die Konzeptionsleistung der Pädagogischen Hochschule war die Erkenntnis, dass das derzeitige Angebot im allgemeinbildenden wie auch im berufsbildenden mittleren und höheren Schulwesen in Bezug auf Digitalisierung ist für die Bereitstellung der notwendigen Humanressourcen nicht ausreichend ist.

Bereits im Herbst 2017 wurde auf Einladung des damaligen amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates für Oberösterreich mit Fachexperten der Behörde und Vertretern der Pädagogischen Hochschule OÖ die Machbarkeit der Neugründung oder Implementierung eines neuen Fachbereiches für eine HTL diskutiert. Dem vorangegangen ist der bereits erwähnte  Beschluss des Gemeinderates der Stadt Linz von 3. Dezember 2015.

Im Zuge weiterer Diskussionen wurde die Pädagogische Hochschule OÖ im Jänner 2018 zu einem Gespräch mit der Stadt Linz und der Industriellenvereinigung eingeladen. Dabei wurden mehrere Varianten von schulischen Neugründungen besprochen, dies vor allem am Hintergrund einer Bedarfserhebung seitens der IV OÖ für den Industrie- und Wirtschaftscluster Linz.
Die Erkenntnisse dieser Studie sind eindeutig und ergeben erhebliche Mehrbedarfe an Arbeitsplätzen in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung/Robotik, Metallurgie und Verbundelemente.

Diese Veränderungen werden derzeit weder im allgemeinbildenden noch im berufsbildenden mittleren und höheren Schulwesen ausreichend berücksichtigt. Ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften ist daher zu erwarten.

Als Ergebnis des erwähnten Gespräches hat eine Expert/-innengruppe der Pädagogischen Hochschule OÖ zwei Modelle von Schulformen kreiert. Im Nachfolgenden wird das Modell einer oben genannten AHS-Langform mit dem Schwerpunkt Digitalisierung/Robotik näher beschrieben.

Bildung und Ausbildung sind Triebfedern für die Transformation der Gesellschaft

Die Gesellschaft der Zukunft ist wesentlich von Digitalisierung geprägt und demgemäß werden Arbeitsplätze der Zukunft davon betroffen sein. Wirtschaftsinstitute und Wirtschaftsforscher stellen außer Streit, dass die fachliche Qualifizierung der Menschen und die Digitalisierung zentrale Normgrößen und die Maßeinheiten des Fortschritts determinieren (vgl. beispielsweise 6. Oö. Kinder-Medien-Studie 2018, Education Group).

Die Wettbewerbsfähigkeit einer Region oder Stadt hängt von ihrer Innovationskraft ab, die wiederum maßgeblich auf ein entsprechendes Quantum an hochqualifizierten Expert*innen (Schlüsselarbeitskräfte) angewiesen ist.

Im Innovationsprogramm der Stadt Linz sind die Leitlinien für eine innovative Zukunft formuliert. Die definierten Knotenpunkte als Katalysatoren dieser Innovationskraft werden durch das Modell GRAND GARAGE ® in der Tabakfabrik Linz und durch die Implementierung einer AHS mit Schwerpunkt Digitalisierung/Robotik und inklusivem Lehrabschluss konkretisiert.

Zukunftsfähige Bildung bedeutet mehr als technologische Fachkompetenz, weil im Zuge der Digitalisierung auch neue ethische Fragen zu beantworten sind.

Die inhaltliche Ausrichtung der neuen Schule basiert auf der humanistischen Überzeugung, dass die Würde des Menschen auch im Zeitalter der Digitalisierung unantastbar ist. Für die Schüler/-innen braucht es daher die Befähigung zum Umgang mit der unbekannten Zukunft in der „nächsten Gesellschaft“ (D. Baecker).

Julian Nida-Rümelin und Nathalie Weidenfeld sprechen in diesem Zusammenhang von „digitalem Humanismus“ und fordern eine Ethik für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Möglich ist dies durch eine ganzheitliche Herangehensweise und Berücksichtigung aller Humandimensionen wie z.B. Körper & Geist, Kognition & Emotion etc., sowie durch die Aufhebung von Widersprüchen zwischen Theorie und Praxis, Bildung und Ausbildung, analogen und digitalen Wirklichkeiten.
Die curricularen Grundlagen bauen auf der Idee einer Verbindung von akademischer und beruflicher Handlungskompetenz auf. Hochschulreife und Lehrabschluss sind in diesem Konzept kein Widerspruch, sondern ein essentieller Anspruch, mehr noch: eine Symbiose. Zum Ausdruck kommt dieser Anspruch in der Förderung multipler Intelligenzen, um beispielsweise den Umgang mit Unsicherheit zu bewältigen (adaptive Intelligenz), vernetztes Denken zu entwickeln (assoziative Intelligenz), Denken über Grenzen und kulturelle Sensibilität zu fördern (kreative Intelligenz), Teamfähigkeit und Eloquenz zu etablieren (kommunikative Intelligenz), den Menschen zu stärken (emotionale Intelligenz) und bereit zu sein, Verantwortung zu übernehmen (ethische Intelligenz).

Die Neue Schule – Matura mit Lehre

Auf Basis des vorher ausgeführten bildet die Ausrichtung der neuen Schule alle Bereiche des Lebens, die von Digitalisierung/Robotik durchdrungen sind, ab. Die dezidierte Praxisorientierung meint damit Lebensweltorientierung, die über eine Orientierung an der (industriellen) Berufs- und Arbeitswelt hinausgeht: Sie stellt Bezüge zu Feldern der Forschung und Entwicklung (z.B. im Mechatronik-Cluster) her, sie vernetzt und nutzt alle Lebensbereiche der Schüler/-innen als Lernfelder, indem sie eine Verschmelzung von Lern- und Praxisorten anstrebt (Stichwort „Action Learning“), nicht nur über punktuelle und periodische Praktika, sondern auch über die permanente Einbettung in die Start-up Szene sowie letztlich in die digitalisierte „nächste Gesellschaft“.

Um diesem Ansatz gerecht zu werden, braucht es ein umfassendes Commitment aller Anspruchsgruppen (Stakeholder), damit auch die notwendigen strukturellen Rahmenbedingungen und die technologischen Ausstattungen am Puls der Zeit sichergestellt werden können. „Die Neue Schule“ bedeutet für die Autoren/-innen eine innovative Schule, international orientiert und begleitend unterstützt.

Fazit: Die oben beschriebenen Ausführungen zu den drei relevanten Themenfeldern spiegeln sich in der curricularen Abfassung wieder. Sie sind Grundlage dafür, das Nachfolgende zu verstehen und in einen großen Kontext einordnen zu können. Alle gemachten curricularen Ausführungen bewegen sich im derzeitigen Rechtsrahmen und nützen alle autonomen Spielräume aus. Sie sind ambitioniert visionär und für die Autoren/-innen Grundlage im Hier und Jetzt für eine Schule von morgen. „Wir legen damit einen fertigen Fächerreigen und ein inhaltliches Konzept sowie eine Struktur vor, die im Rahmen der geltenden Gesetze sofort umsetzbar wären“, fassen Rektor Mag. Herbert Gimpl und Vizerektor Josef Oberneder MAS, MSc, MBA zusammen.

Gegenstände des Curriculums – Überblick

Allgemeinbildende Pflichtgegenstände

  • Religion
  • Deutsch
  • Englisch
  • Zweite lebende Fremdsprache
  • Geschichte und Sozialkunde
  • Mathematik
  • Biologie und Umweltkunde
  • Chemie
  • Physik
  • Werken (techn.+ textil.)
  • Musikerziehung
  • Bildnerische Erziehung
  • Psychologie und Philosophie
  • Bewegung und Sport
  • Berufsorientierung (int.)
  • Informatik
  • Wahlpflichtgegenstände (WPG)

Adaptierte Gegenstände

  • Geometrie
  • Geographie und Wirtschaftskunde (GWK) 7

Segregative Gegenstände

  • Digitale Grundbildung

Neu konzipierte Erweiterungsgegenstände

  • Komm-Add
  • GWK-Add
  • Mathematik-Add
  • NaturWissenschaften-Add
  • Werken-Add

Neu konzipierte Gegenstände

  • Coding
  • Physical computing
  • Hardware/Netzwerk
  • Daten/Datenbankmanagementsystem (DBMS)